Österreichische U17-Meisterschaft (Updated)

In Villach fand heute der 1. Spieltag der U17-Meisterschaft statt.

Die Ergebnisse:
VSV Unihockey - Feldkirch Knights - 14:1
Feldkirch Knights - KAC Floorball - 7:9 (2:5, 5:4)
KAC Floorball - VSV Unihockey - 2:12 (1:4, 1:8)
Feldkirch Knights - VSV Unihockey - 2:15
KAC Floorball - Feldkirch Knights - 12:11 (7:4, 5:7)
VSV Unihockey - KAC Floorball - 9:7 (4:5, 5:2)

Für den KAC spielten:
Tor: Gritsch L.
1. Linie: Gritsch M., Weinberger, Dworzak
2. Linie: Lobenwein, Preyhaupt, Matitz
3. Linie: Thurner, Embacher, Hreniuk

Spielberichte:
Nachdem Feldkirch das erste Spiel gegen den VSV mit 14:1 hoch verloren hatten, ging der KAC als Favorit in das erste Spiel gegen Feldkirch. Der KAC konnte sich in diesem Spiel sehr schnell einen Vier-Tore-Vorsprung herausarbeiten und somit das weitere Spiel etwas lockerer angehen. Es wurde vermehrt die zweite und dritte Linie forciert, um einerseits die erste zu schonen und andererseits den jüngsten vermehrt Matchpraxis zu geben. Gegen Ende der zweiten Hälfte konnte jedoch Feldkirch bis auf ein Tor an den KAC herankommen, konnte aber auch nach einem genommenen Timeout nicht mehr ausgleichen. Der KAC entschied schlussendlich das Spiel mit 9:7 für sich.

Das dritte Spiel dieses Tages lautete KAC - VSV (Wien konnte aufgrund des Schneefalls nicht nach Villach reisen). Die bisherigen Ergebnisse zeigten den VSV in einer klaren Favoritenrolle, jedoch konnte Villach erst in der neunten Minute das 1:0 erzielen. Bis dahin war das Spiel ein offener Schlagabtausch. Nach dem 1:0 konnte sich Villach aber schnell absetzen und lies dem KAC keine Chance, obwohl dieser vermehrt die erste Linie forcierte. Schlussendlich musste sich der KAC mit einem 2:12 in die Kabine machen.

Der dritte Gegner des KAC war wiederum das Team aus Feldkirch. Nachdem das erste Spiel recht eng war, versuchte der KAC dieses Spiel defensiv besser zu bestreiten. Diesmal konnte sich der KAC nicht von Anfang an absetzen, sondern musste von Anfang an (18 Sekunden) einem Rückstand nachlaufen. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte konnte sich der KAC mit 7:4 in Front setzen. Der KAC setzte hauptsächlich die zweite und dritte Linie ein, obwohl dadurch kein großer Vorsprung herausgearbeitet werden konnte. Anfang der zweiten Hälfte konnte sich der KAC dann mit 11:6 absetzen. Danach konnte jedoch Feldkirch vier Tore in Folge erzielen und war wieder auf einen Treffer dran. Ein kurzer Einsatz der ersten Linie stelle jedoch den ein wenig beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In der letzten Minute konnte Feldkirch (ohne Tormann) der brav kämpfenden dritten KAC-Linie noch ein Tor machen, was aber am Sieg des KAC nichts mehr änderte.

Das letzte Spiel des Tages bestritten wiederum der KAC und der VSV. Der KAC war auf Wiedergutmachung aus und begann das Spiel sehr ambitioniert und ging schnell mit 1:0 in Führung. Villach antwortete jedoch mit drei Toren und Erinnerungen an das erste Spiel gegen Villach wurden wieder wach. Diesmal konnte sich jedoch der KAC zu Beginn der zweiten Hälfte mit 6:4 in Front bringen und hatte schon fast den Sieg vor Augen. Jedoch drehte der VSV auf und konnte fünf Tore in Folge erzielen, was der KAC nicht mehr kompensieren konnte. Schlussendlich unterlag der KAC dem VSV knapp mit 7:9.

Fazit:
Der KAC konnte eine sehr starke erste Linie aufbieten, die heute jeder anderen Linie überlegen war, jedoch zu wenig effektiv arbeitete (vor allem im letzten Spiel gegen den VSV). Die zweite und dritte Linie (großteils Meisterschafts-Neulinge) konnte nur schwer mit Feldkirch und sehr schwer mit Villach mithalten. Die Neulinge haben aber brav gekämpft und mit mehr Erfahrung und mit mehr Training sind sie sicherlich ein Versprechen für die Zukunft.
Die Defensivarbeit des KAC (vor allem das Blocken von Schüssen und das Stellungsspiel) müssen noch verbessert werden um den Gegentorschnitt
von ~10 zu verbessern. Offensiv war bis auf die erste Linie noch nicht viel zu sehen, was sich aber auch mit mehr Training (vor allem Schusstraining) ändern wird. In Summe bleibt ein positiver Endgeschmack, weil die Mannschaft motiviert ist und in Zukunft (Kalles und Maier haben gefehlt) sicherlich noch mehr erreichen wird. Bis zum Finale ist ja auch noch etwas Zeit.