DIE PERSONALIEN
Die Klagenfurter, bei denen Spielertrainer Peter Mack erneut "nur" hinter der Bande stand, mussten im Spiel gegen IFL-Tabellenführer FBK Insport Škofja Loka unter anderem auf die Dienste von Noah Vallant, Nico Jellen und Fabian Hirm verzichten. Mit Max Olsacher und Clemens Meixner kehrten dafür zwei frische Kräfte zurück ins Lineup, letzterer startete auch im Rotjacken-Kasten.
DAS SPIEL
Sowohl für den KAC Floorball als auch für die Gäste aus Slowenien hatte der Ausgang dieses Spiels keinerlei Auswirkungen mehr auf die aktuelle Tabellensituation: Während Škofja Loka als unangefochtener Tabellenführer nicht mehr von der Pole-Positon zu verdrängen war, war die Qualifikation zum IFL-Final-Four für die Klagenfurter schon lange außer Reichweite. Die Rollen waren also schon im Vorfeld dieses Duells klar verteilt, der KAC ging als klarer Underdog in die Partie. Der Beginn des Spiels war daher absehbar: Nach 13 Minuten liefen die Rotjacken bereits einem 0:3-Rückstand hinterher. Mit dem ersten KAC-Treffer dieses Abends durch Tim Deisinger ließ man jedoch Hoffnungen in der Sporthalle Waidmannsdorf aufkeimen, nicht in das befürchtete Debakel zu schlittern. Dennoch ging es mit einem weiteren Rückschlag in die Pause, da zwei Sekunden vor der Sirene das 1:4 aus Rotjacken-Sicht fiel. In der Kabine dürfte Coach Mack jedoch genau die richtigen Worte gefunden haben, denn was mit Beginn des zweiten Abschnitts passierte, gleicht an ein kleines Wunder: Die Rotjacken kamen wie ausgewechselt aus der Kabine und machten den Drei-Tore-Rückstand durch Tim Deisinger, Nikita Münch und Maximilian Mörtl binnen vier Minuten wieder wett! Nachdem der KAC Floorball daraufhin eine Unterzahlsituation schadlos überstand, erzielte Kapitän Münch die erstmalige Führung, die allerdings nach einer knappen Minute wieder egalisiert war. In der 39. Minute konnte Luca Wurmitzer den KAC Floorball erneut in Führung bringen, Sebastian Flaschberger verpasste es wenige Sekunden darauf, diese via Penalty Shot auf zwei Tore zu erweitern. Dies gelang jedoch nach der zweiten Pause durch Pascual Fina, worauf die Slowenen eine postwendende Antwort fanden. Darauffolgend konnte der KAC Floorball erneut ein zweiminütiges Unterzahlspiel von der Uhr nehmen. In Minute 56 wurde das Abwehr-Bollwerk der aufopfern kämpfenden Rotjacken schließlich durchbrochen und die Gäste kamen zum 7:7-Ausgleich, welchem sie in der Schlussphase noch die Treffer Nummer Acht und Neun hinzufügen konnten. Durch einen Powerplay-Treffer durch Mitja Beuthe keimte erneut die Hoffnung auf, doch noch gegen den Tabellenführer zu punkten. In den verbleibenden 55 Sekunden konnte man zwar ohne Torhüter einen Empty-Net-Treffer von Škofja Loka verhindern, selbst aber genauso wenig Zählbares herausholen. So musste man sich in einem nervenauftreibenden Spiel mit 8:9 geschlagen geben.
FAZIT & AUSBLICK
Obwohl im letzten Heimspiel der Regular Season keine Punkte mehr geholt werden konnten, haben die Rotjacken an diesem Abend wohl eine der stärksten Spiele in der laufendne Spielzeit aufs Parkett gebracht. Dieses Selbstvertrauen will man nun nach Wien mitnehmen, wenn es zum Abschluss des Grunddurchganges (2. März 2024, 17:00 Uhr) gegen den WFV geht, der seit dem Wochenende übrigens auch als Halbfinalgegner des KAC Floorball feststeht. In der Theorie könnten die Rotjacken hierfür auch noch das Heimrecht ergattern, dafür ist jedoch ein Sieg mit sechs Toren Unterschied erforderlich.
