Beinahe-Sensation in Škofja Loka

DIE PERSONALIEN

Gegenüber des Lineups vom Vortag gab es drei Änderungen bei den Rotjacken: Sebastian Flaschberger fiel krankheitsbedingt aus, dafür sprang Assistant Coach Max Olsacher zum bereits vierten Mal in dieser Saison in die Bresche. Zudem kehrte auch Pavel Petraš ins Team zurück. Wie am Vortag nicht mit dabei waren Clemens Meixner sowie die langzeitverletzten Alexander Apold, Fabian Hirm, Christoph Riegler, Maximilian Fasser und Simon Krametter.

DAS SPIEL

Obwohl die Slowenen als klarer Favorit in dieses Spiel gingen, zeigten die Rotjacken bereits von Beginn an den Ehrgeiz, weitere Punkte mit nach Hause zu nehmen. Schon in der dritte Minute konnte Tim Deisinger einen Konter mit einem perfekten Abschluss zum 1:0 versenken, ehe Nikita Münch in Überzahl den zweiten Treffer nachlegte. Im Vergleich zum Vortag bekam man aber deutlich früher den Gegenwind der Gastgeber zu spüren, die keine drei Minuten brauchten, um den Spielstand wieder zu egalisieren. Davon erweckt, wurde der Fokus wieder vermehrt auf die Defensive beschränkt, womit man mit einem 2:2 in die erste Pause gehen konnte – kein schlechter Start gegen den dreifachen IFL-Champion. Auch im zweiten Abschnitt legte man den besseren Start hin und konnte durch Viktor Lesnjak, der einen Aufbaufehler der Gastgeber gnadenlos ausnutzte, erneut in Führung gehen – diese wurde von den Slowenen jedoch postwendend wieder ausgeglichen und zehn Minuten darauf in Überzahl wieder gedreht. Mit dem ersten Rückstand der Klagenfurter an diesem Wochenende ging es ins Schlussdrittel, welches erneut mit einem Tor von Rot-Weiß startete: Pascual Fina brachte die Rotjacken wieder zurück ins Spiel. Die spielbestimmende Mannschaft blieb jedoch jene aus Škofja Loka, die zunächst erneut in Führung gehen und diese einige Minuten darauf noch einmal ausbauen konnte. Nur 22 Sekunden darauf kam man durch Mitja Beuthe zwar auf 5:6 aus KAC-Sicht heran, den Ausgleich konnte man den Gastgeber trotz aller Offensivbemühungen nicht mehr abtrotzen.

FAZIT & AUSBLICK

Trotz der knappen Niederlage darf man dennoch höchst zufrieden mit diesem Start ins neue Jahr sein. Nun gilt es, weiter hart an den Feinheiten zu arbeiten, um für die nächsten Aufgaben gewappnet zu sein. Das erste von drei Heimspielen am Stück findet dabei am kommenden Sonntag (19. Jänner 2025, 12:00 Uhr) statt – dann ist der amtierende österreichische Meister, der Wiener Floorball Verein, in Waidmannsdorf zu Gast.