Bittere Auswärtsklatsche für die Rotjacken-Damen

DIE PERSONALIEN

Im Vergleich zum Samstag davor, als man vor heimischem Publikum mit nur sechs Feldspielerinnen antreten musste, konnte sich die personelle Situation bei den Rotjacken-Damen wieder einigermaßen beruhigen. So kehrten mit Patricia Achernig, Alina Hinum, Natalie Fina, Enya Münch, Fabienne Schmidt und Marina Glantschnig gleich sechs Spielerinnen ins Lineup zurück, während sich zu den Ausfällen von Melanie Frühstück, Emelie Zechner und Annika Zechner auch jener von Bettina Wildmann dazu gesellte. Immerhin: Man konnte mit elf Feldspielerinnen ins Duell mit dem FBC München starten - dem ersten Spiel außerhalb Österreichs für die Klagenfurterinnen.

DAS SPIEL

Die Partie begann ausgeglichen, mit einem leichten Übergewicht der Gastgeberinnen aus München, die mehr Ballbesitz verzeichneten. Beide Teams erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen. Bereits in der fünften Spielminute bot sich den KAC-Damen die Gelegenheit, durch einen Penalty-Shot in Führung zu gehen, dieser blieb jedoch ungenutzt. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels setzte sich die spielerische Überlegenheit der Münchnerinnen durch: In der 15. Minute erzielten sie das 1:0, gefolgt vom 2:0 nur drei Minuten später. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Münchnerinnen bereits in der Anfangsphase auf 3:0 und schufen damit eine deutliche Führung. Das Spieltempo blieb hoch, und die knapp 100 Zuschauer bekamen attraktiven Floorball geboten. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten gelang es keinem Team, bis kurz vor Drittelende einen Treffer zu erzielen. Erst 14 Sekunden vor dem Ende des Abschnitts bauten die Gastgeberinnen ihre Führung mit einem präzisen Schuss auf 4:0 aus. Im Schlussdrittel zeigte sich der KAC bemüht, den Anschluss zu erzielen. Insbesondere in den Anfangsminuten war der Druck auf das Tor der Münchnerinnen spürbar, jedoch fehlte es in den entscheidenden Momenten am Abschlussglück. In der 48. Minute nutzte der FBC München ein Überzahlspiel, um den Treffer zum 5:0-Endstand zu erzielen.

FAZIT & AUSBLICK

Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen gelang es den KAC-Damen in dieser Partie nicht, den Ball im Tor zu platzieren. Oft fehlte es im Abschluss an Präzision oder dem entscheidenden Quäntchen Glück. Nun gilt es, über die Weihnachtsfeiertage die Kräfte zu sammeln und zu bündeln, um für die verbleibenden zwei Spiele im Grunddurchgang gerüstet zu sein. Denn da heißt es: Verlieren verboten - es geht um nicht weniger als die Qualifikation für die Playoffs.