DIE PERSONALIEN
Den Klagenfurtern, die diesmal auf Nico Jellen, Lino Roth, Leonhard Prossnigg sowie auf den nach wie vor verletzten Pascual Fina verzichten mussten, stand mit dem FBK Polanska Banda der erste von zwei Gegnern an diesem Wochenende gegenüber. Dabei konnte Head Coach Peter Mack, der verletzungsbedingt ebenfalls nicht im Lineup stand, wieder auf die Dienste von Tim Deisinger, Maximilian Mörtl, Clemens Meixner, Gabriel Lekas, Max Olsacher, Fabian Hirm und Thomas Huditz bauen, die allesamt im letzten Spiel in Zell am See fehlten.
DAS SPIEL
Obwohl die Favoritenrolle wie im letzten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften erneut dem FBK Polanska zugesprochen wurde, lebte im Rotjacken-Lager der Glaube daran, diese Partie dennoch zu gewinnen. Es entwickelte sich ein von Beginn an schnelles Spiel, in dem die Rotjacken im ersten Drittel vorwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt waren. Den Torbann brachen die Slowenen in der 16. Minute und sorgten mit zwei weiteren Treffern vor der ersten Drittelpause für einen 0:3-Rückstand aus KAC-Sicht. Im zweiten Drittel hielten die Rotjacken durch verbesserte taktische Maßnahmen besser dagegen und kamen somit auch zu mehr Spielanteilen. Nachdem die Gäste via Powerplay ihr Torkonto um einen weiteren Treffer erhöhten, war es Mitja Beuthe, der in der 34. Minute den Torbann der Rotjacken brechen konnte. Dieser Treffer wurde allerdings in der nächsten Minute mit dem nächsten Treffer von Polanska Banda beantwortet. Im dritten Abschnitt zeigten die Rotjacken ihre beste Leistung des Abends. Mit einem Doppelschlag zu Beginn des Drittels durch Fabian Hirm und erneut Mitja Beuthe war der KAC Floorball wieder zurück im Spiel. Ein Powerplay zehn Minuten vor Spielende konnte allerdings nicht genützt werden, womit auch der unmittelbare Anschlusstreffer verpasst wurde. Stattdessen erhöhten die Slowenen noch einmal auf 3:6 aus Sicht der Klagenfurter. In der Schlussphase konnten die Rotjacken dann zwar noch zwei kleine Bankstrafen erfolgreich von der Uhr nehmen, die Schlussoffensive brachte allerdings nichts mehr ein. Gut eine Minute vor Ende kamen die Rotjacken durch ein kurioses Eigentor der Gäste - der Ball sprang von hinter dem Tor direkt auf den Rücken des Polanska-Torhüters und "verirrte" sich daraufhin hinter die Torlinie - zu ihrem vierten Treffer des Abends, mehr als Kosmetik stellte dieser Treffer (gleichzeitig der Endstand von 4:6) aber nicht mehr dar.
FAZIT & AUSBLICK
Mit dieser Niederlage startete der KAC Floorball suboptimal in das erste Heimdoppel des Jahres. Die Chance zur Wiedergutmachung haben die Rotjacken bereits am morgigen Sonntag, wenn es daheim gegen den FBC Borovnica geht.
