DIE PERSONALIEN
Im zweiten Spiel der Halbfinalserie gegen den VSV Unihockey musste der KAC Floorball auf Marcel Toschkov verzichten, der krankheitsbedingt ausfiel. Für ihn rückte Christoph Platzer nach längerer Pause wieder ins Aufgebot und feierte damit sein Comeback. Ansonsten konnten die Rotjacken weitgehend aus dem Vollen schöpfen – einzig der langzeitverletzte Maximilian Mörtl stand weiterhin nicht zur Verfügung. Im Tor erhielt diesmal Clemens Meixner den Vorzug, Maximilian Obereder nahm zunächst auf der Bank Platz.
DAS SPIEL
Die Ausgangslage war klar: Nach der Niederlage im ersten Spiel stand der KAC bereits unter Druck und musste auswärts in Villach gewinnen, um die Serie am Leben zu halten. Das erste Drittel entwickelte sich zunächst zu einer taktisch geprägten und umkämpften Partie, in der beide Teams defensiv sehr kompakt standen und wenig klare Chancen zuließen. Der VSV nutzte schließlich eine seiner Möglichkeiten und ging nach gut 16 Minuten etwas glücklich durch einen satten Schuss von der Mittellinie mit 1:0 in Führung. Der KAC tat sich offensiv schwer, wirklich zwingend vor das Tor zu kommen, hielt das Spiel aber weiterhin offen. Im zweiten Abschnitt bot sich den Rotjacken dann die große Chance auf den Ausgleich: Nach einem Penalty bekam man die Möglichkeit auf 1:1 zu stellen, Sebastian Flaschberger scheiterte jedoch an der Querlatte. Stattdessen schlug der VSV kurz vor der Pause erneut zu und erhöhte auf 2:0 – ein bitterer Zeitpunkt für die Klagenfurter, die zu diesem Zeitpunkt durchaus ins Spiel gefunden hatten und einzig und allein mit ihrer Chancenauswertung haderten. Im Schlussdrittel versuchte der KAC Floorball nochmals alles, um ein kleines Wunder zu vollbringen und nicht nur das Spiel, sondern auch die ganze Serie zu drehen. Der VSV erwischte jedoch erneut den besseren Start und zog auf 3:0 davon, ehe Gabriel Lekas nur 58 Sekunden später endlich den erlösenden ersten Treffer für Rot-Weiß an diesem Abend erzielen konnte. Fortuna war jedoch auch an diesem Abend nicht ganz auf der Seite der Klagenfurter: Ein - zugegeben etwas fragwürdiger Penalty Shot - verhalf den Villachern nur wenige Minuten darauf, ihre Führung noch weiter auszubauen. Die Rotjacken warfen noch einmal alles nach vorne, gingen volles Risiko und agierten in den letzten vier Minuten fast durchgehend mit sechs Feldspielern. Mehr als ein einziger Treffer durch Valtteri Pernu wollte jedoch nicht mehr herausspringen, wodurch die Rotjacken weiterhin auf die erste Finalteilnahme seit 2018 warten müssen.
FAZIT & AUSBLICK
Eine bittere Niederlage für die Rotjacken, die damit die Halbfinalserie gegen den VSV Unihockey mit 0:2 verlieren und im Kampf um den Einzug ins Finale der österreichischen Staatsmeisterschaft ausscheiden. Über weite Strecken begegnete man dem Gegner auf Augenhöhe, ließ jedoch entscheidende Möglichkeiten ungenutzt, während der VSV seine Chancen konsequenter verwertete. Damit endet die Saison 2025/26 für den KAC Floorball im Halbfinale.
LINEUP KAC FLOORBALL
Meixner (Obereder)
Apold – Lekas, Platzer – Pernu – Sorri
F. Grabner – Gappmayer, Roth – T. Grabner – Flaschberger
Beuthe – Münch, Wurmitzer – Fina – Deisinger
Nagy, Lesnjak, Pucher
