DIE PERSONALIEN
Wie so oft in dieser Spielzeit hatten die Rotjacken auch diesmal einige Ausfälle zu verkraften. Zu den langzeitverletzten Alexander Apold, Christoph Riegler, Simon Krametter und Maximilian Fasser kamen auch die erkrankten Maximilian Obereder und Albert Nagy hinzu. Auch Fabian Hirm, der letzte Woche gegen den WFV im zweiten Shift seines Comebacks verletzt ausgewechselt werden musste, stand nicht im Kader. Dafür kehrten die zuletzt fehlenden Pavel Petraš und Tim Deisinger ins Team zurück. Der angeschlagene Mitja Beuthe stand zwar im Kader, startete aber zunächst auf der Bank. Im Tor begann Noah Vallant.
DAS SPIEL
Die Gäste aus Slowenien zeigten von Beginn an, warum sie heuer um den IFL-Titel mitspielen. Man hielt gegen die Borovnica-Offensive in der Anfangsphase zwar noch gut dagegen, musste in Minute 13 dennoch den ersten Gegentreffer hinnehmen. Offensiv zwar bemüht und phasenweise auch gefährlich, führte ein weiterer Fehler in der Defensive zum zweiten Gegentor kurz vor der ersten Pause. Abschnitt Nummer zwei begann ebenfalls alles andere als erfreulich: Schon nach 21 Minuten konnten die Gäste ihre Führung weiter ausbauen. Der KAC agierte weitestgehend bemüht, ebenfalls anzuschreiben, was allerdings erst zehn Minuten darauf durch Sebastian Flaschberger gelang. Das Spiel bestimmte allerdings weiter das Team aus Slowenien, welches kurz der Pause die Drei-Tore-Führung wiederherstellen konnte. Janne Hukka schickte die Rotjacken daher deutlich offensiver orientiert ins Schlussdrittel, was zunächst gut funktionierte: Tim Deisinger nutzte einen Defensiv-Fehler der Gäste gnadenlos aus. Postwendend jedoch kam die Antwort von Borovnica, ehe Gabriel Lekas wenige Minuten darauf auf 3:5 verkürzen konnte. Die Slowenen ließen jedoch nicht locker und bauten ihre Führung erneut aus. Den Deckel zu machten die Gäste schließlich in einer Vier-gegen-Vier-Gelegenheit, in der sie gleich zweimal – einmal davon via Empty-Net-Treffer – erfolgreich waren und die 3:8-Niederlage der Rotjacken besiegelten.
FAZIT & AUSBLICK
Die Rotjacken legten an diesem Abend zwar keine schlechte Leistung hin – unter anderem konnten alle vier Penalty-Killings schadlos überstanden werden – jedoch zeigte das Spiel wieder mal auf, das noch viel Arbeit wartet, um mit dem Top-Teams mithalten zu können. Das Final-Four rückt somit in weite Ferne und ist auch rein rechnerisch kaum noch erreichbar. Ein Sieg im nächsten Heimspiel gegen Polanska Banda nach der Länderspielpause (8. Februar 2025, 17 Uhr) ist dennoch Pflicht, um den Glauben an ein Wunder noch aufrecht zu erhalten.
