Damen-Saisonaus in Wien

DIE PERSONALIEN

Im zweiten Spiel der Best-of-Three-Halbfinalserie gegen den Wiener Floorball Verein mussten hieß es bei den KAC-Damen wie so oft in dieser Spielzeit: Enger zusammenrücken. Wieder einmal standen nur neun Feldspielerinnen und Lara Fuhrmann im Tor zur Verfügung, da mit Melanie Frühstück, Marie Bellina, Natalie Fina, Alina Hinum, Nadja Goritschnig, Annika Zechner und Fabienne Schmidt ganze sieben Spielerinnen ausfielen.

DAS SPIEL

Wie schon im ersten Spiel der Serie setzten die Wienerinnen die KAC-Damen von Beginn an mit hohem Druck unter. Bereits in der ersten Spielminute nutzten die WFV-Damen eine Unachtsamkeit in der KAC-Verteidigung und gingen durch Flora Kuscher mit 1:0 in Führung. Nach knapp 17 Minuten erhöhte Sarah Wratny auf 2:0 für die Wienerinnen. Kurz vor Ende des ersten Drittels fanden die KAC-Damen jedoch ins Spiel zurück: 90 Sekunden vor der ersten Pause verkürzte Patricia Achernig auf 1:2. Doch die Wienerinnen zeigten sich eiskalt und nutzten die verbleibende Zeit vor der Drittelpause aus ihrer Sicht optimal aus – mit zwei weiteren Treffern stellten sie auf 4:1. Auch im zweiten Drittel dominierten die Wienerinnen das Spielgeschehen. Sarah Wratny markierte mit ihrem dritten Tor des Abends das 5:1. Kurz vor der Pause baute Sabine Tramm die Führung weiter aus und traf zum 6:1. Mit diesem Spielstand ging es in den Schlussabschnitt. Im letzten Drittel setzten die Wienerinnen ihre Dominanz fort. Bereits nach knapp zwei Minuten traf erneut Sabine Tramm zum 7:1. Trotz aller Bemühungen fanden die KAC-Damen nicht mehr ins Spiel zurück und konnten keinen weiteren Treffer erzielen. Am Ende stand eine deutliche 7:1-Niederlage zu Buche, die zugleich das Saisonaus der Klagenfurterinnen im Halbfinale bedeutete.

FAZIT & AUSBLICK

Für die KAC-Damen endet damit eine durchwachsene Saison, in der das Team bis zuletzt mit den Abgängen aus der Vorsaison zu kämpfen hatte. Personelle Engpässe im Spieltagskader waren an der Tagesordnung, und Spiele mit weniger als zehn Feldspielerinnen keine Seltenheit. Trotz dieser Herausforderungen zeigte die Mannschaft von Nikita Münch im Saisonverlauf eine beeindruckende Entwicklung und kämpfte sich – trotz nur zweier Siege in der Regular Season – bis ins Halbfinale vor. Als klarer Underdog gehandelt, kam das vorzeitige Saisonaus zwar nicht überraschend. Dennoch blieb der unerschütterliche Wille, das Unmögliche doch noch möglich zu machen, bis zum bitteren Ende spürbar.