Dank starkem Schlussdrittel: Klarer Heimsieg gegen Polanska Banda

DIE PERSONALIEN

Die Klagenfurter mussten im zweiten Aufeinandertreffen mit Polanska Banda erneut auf einige Stammkräfte verzichten. Neben den mittlerweile fünf langzeitverletzten Alexander Apold, Fabian Hirm, Christoph Riegler, Simon Krametter und Maximilian Fasser fielen auch Fabian Grabner, Pavel Petraš und Lino Roth aus. Dafür kehrte der zuletzt erkrankt fehlende Albert Nagy ins Lineup zurück. Im Tor kam Clemens Meixner zu seinem dritten Start in dieser Spielzeit.

DAS SPIEL

Aufgrund eines fast verschenkten Kantersieges im Hinspiel – man gewann nach 6:0-Führung noch knapp mit 8:7 – waren die Rotjacken gewarnt vor dem FBK Polanska Banda. Dennoch startete man ähnlich stark wie in Slowenien ins Spiel, und zwar durch einen Doppelpack durch Sebastian Flaschberger. Die Antwort der Gäste ließ zwar nicht lange auf sich warten, jedoch stellte Tim Deisinger bereits in Minute 14 eine komfortable Zwei-Tore-Führung wieder her, die die Klagenfurter dann auch in die Pause mitnehmen konnten. Abschnitt zwei gestaltete sich dann doch etwas kniffliger: Erst musste man einen Unterzahltreffer hinnehmen, ehe die Gäste eine Unachtsamkeit der KAC-Defensive nutzten und den – nicht unbedingt dem Spielverlauf entsprechenden aber zugegebenermaßenauch  nicht unverdienten – Ausgleich erzielen konnten. Der Weckruf trug aber Früchte und Pascual Fina brachte die Rotjacken nur wenige Minuten erneut in Führung. Kurz vor der Pause hatte Viktor Lesnjak den nächsten Treffer am Schläger, scheiterte aber via Penalty Shot. Der fünfte KAC-Treffer - durch Gabriel Lekas -  fiel erst zu Beginn des Schlussdrittels, ehe ein kleines Blackout in der Rotjacken-Defensive zu einem weiteren Gegentreffer führte. Der weitere Spielverlauf gehörte dann aber wieder den Klagenfurtern, die durch zwei weitere Deisinger-Treffer – welche für ihn einen Hattrick bedeuteten – mit 7:4 in Führung gingen. Zwischenzeitlich konnte Clemens Meixner zudem einen von ihm selbst verursachten Penalty-Shot parieren. Somit konnte man diesmal etwas früher für klare Verhältnisse sorgen und einen durchaus verdienten Heimsieg sichern.

FAZIT & AUSBLICK

Auch wenn man sich phasenweise das Leben selbst schwer machte, konnte man sich immerhin die verdienten drei Punkte holen und die kleine Chance aufs Final-Four-Ticket noch aufrecht erhalten. Mit dem Kärntner Derby wartet dann am kommenden Samstag (15. Februar 2024, 17:00 Uhr) der nächste Kracher auf die Rotjacken. Nach der Heimniederlage im November will man sich nun auswärts beim VSV Unihockey revanchieren.