DIE PERSONALIEN
Neben dem angeschlagenen Peter Mack, der aber als Head Coach hinter der Bande stand, mussten die Rotjacken in diesem prestigeträchtigen Spiel auch auf Fabian Grabner, Maximilian Fasser und Leonhard Prossnigg verzichten. Dafür stand Mitja Beuthe, der von einer einjährigen Leihe aus der Schweiz zurückkehrte, erstmals in dieser Spielzeit im Lineup.
DAS SPIEL
Obwohl der KAC Floorball als Underdog in dieses Kärntner Derby startete, konnte man dem hohen Tempo der Villacher von Minute eins weg standhalten. Nach zwölf Minuten waren es doch die Gastgeber, die erstmals anschreiben konnten. Eine halbe Minute darauf konnten die Rotjacken durch Luca Wurmitzer, der im Sommer vom VSV nach Klagenfurt zurückgekehrt war, den nicht unverdienten Ausgleich erzielen. Die Antwort der Draustädter kam wiederum postwendend, so ging es mit einem 1:2-Rückstand aus KAC-Sicht in die erste Pause. Die Klagenfurter starteten dann aber bärenstark in Abschnitt zwei: Trotz eines vergebenen Penalty-Shots von Pascual Fina brachte Maximilian Mörtl mit einem Doppelpack die Rotjacken erstmals in Führung. Daraufhin begann aber wieder der VSV, das Ruder in die Hand zu nehmen und konnte in Folge die Führung wieder für sich beanspruchen. Nachdem man erneut mit einem knappen Rückstand (3:4) in die zweite Pause ging, kamen die Klagenfurter durch Wurmitzer zum schnellen Ausgleich, ehe der VSV – wie so oft an diesem Abend – eine blitzschnelle Antwort lieferte. Der KAC Floorball zeigte jedoch, dass man nicht angereist war, um Punkte zu verschenken, und kam durch Marcel Gappmayer noch zum 5:5-Ausgleich, der gleichzeitig auch den Endstand nach 60 Minuten bedeutete. Die Folge: Overtime. Dort bissen sich beide Teams aneinander die Zähne aus und konnten sich auch bei den starken Leistungen von Clemens Meixner und Timmo Taurer im Tor bedanken. So wurde die Spannung auf die Spitze gebracht und das Spiel musste im Shootout entschieden werden. Dort war Nico Jellen der einzige KAC-Spieler, der den Ball ins Netz befördern konnte, Tobias Grabner und Pascual Fina scheiterten mit ihren Versuchen. Damit musste man sich in einem hochwertigen und an Spannung kaum zu überbietenden Kärntner Derby so knapp wie schon lange nicht mehr geschlagen geben.
FAZIT & AUSBLICK
Die Rotjacken konnten somit weiter ihre starke Frühform bestätigen und durchaus aufzeigen, dass mit ihnen heuer zu rechnen ist. Die nächste Chance auf Punkte gibt es schon am kommenden Samstag, dann gastiert der FBC Dragons in Waidmannsdorf.
