Deutliche Heimniederlage gegen den WFV

DIE PERSONALIEN

Den Klagenfurtern, die diesmal auf Leonhard Prossnigg und Lino Roth sowie auf die (nach wie vor) verletzten Alexander Apold, Simon Krametter und Mitja Beuthe verzichten mussten, stand mit dem Wiener Floorball Verein der Österreichische Staatsmeister der abgelaufenen Bundesliga-Saison gegenüber, der mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern angereist war. Wieder zurückgekehrt in den Kader sind Viktor Lesnjak und Maximilian Fasser.

DAS SPIEL

Nachdem die Favoritenrolle dem Wiener Floorball Verein zugesprochen wurde, nahmen sich die Rotjacken vor, die letzten Partien in Slowenien vergessen zu machen und ein anderes Gesicht in der Heimhalle zu zeigen. Dies gelang auch, nach 01:24 brachte Nikita Münch mit seinem ersten Saisontor dem KAC Floorball die wichtige Führung. Diese hielt jedoch nicht lange und konnte in der achten Spielminute vom WFV egalisiert werden. Fast genau zehn Minuten später war das Spiel aus Wiener Sicht gedreht. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Drittelpause. In einem hart umkämpften Spiel konnte der Wiener Floorballverein im Mitteldrittel mit einem Doppelschlag der Partie eine vorentscheidende Wendung geben. Dieser Fakt wurde allerdings gleich zu Beginn des letzten Drittels widerlegt, als Peter Mack nach mustergültiger Vorarbeit durch Sebastian Flaschberger zum 2:4 einnetzte. Nachdem sich die Rotjacken im Spiel zuvor bei zwei Unterzahlspielen schadlos hielten, klingelte es in der 53. Minute erstmals in numerischer Unterlegenheit im Rotjacken-Tor. Eine gute Minute später machten die Wiener mit dem 2:6 aus Rotjacken-Sicht alles klar. Danach konnte der KAC Floorball eine Überzahlmöglichkeit nicht nutzen und Wien machte in der letzten Minute noch das 2:7 als Ergebnisverschönerung perfekt.

FAZIT & AUSBLICK

Nach der Auswärtsniederlage gegen den FBK Polanska Banda vor sieben Tagen, konnte der KAC Floorball im Spiel gegen einen direkten Österreichischen Konkurrenten leider keine Punkte erzielen. Die nächste Chance auf Zähler in der IFL steigt bereits morgen im zweiten Spiel des Heimspieldoppels gegen SZPK Komárom.