DIE PERSONALIEN
Zum Auftakt der Playoff-Serie mussten die KAC-Damen mit einem stark reduzierten Kader antreten. Aufgrund personeller Engpässe standen lediglich neun Feldspielerinnen sowie zwei Torhüterinnen zur Verfügung, hierbei bekam Lara Fuhrmann den Vorzug gegenüber Melanie Frühstück. Mit Natalie Fina, Marina Glantschnig, Alina Hinum, Nadja Goritschnig, Annika Zechner und Fabienne Schmidt standen ganze sechs Ausfälle zu Buche. Zudem konnte Head Coach Nikita Münch dem Spiel aufgrund einer Terminüberschneidung mit den KAC-Herren nicht beiwohnen und wurde von Team Manager Erich Guggi vertreten.
DAS SPIEL
Die Wienerinnen begannen die Partie mit hoher Intensität und setzten die KAC-Damen von Beginn an unter Druck. Dank mehrerer starker Paraden von Torhüterin Lara Fuhrmann hielt das Team dem frühen Offensivdruck zunächst stand. Nach rund sechs Minuten gelang es jedoch Flora Kuscher, die Gäste mit 1:0 in Führung zu bringen. Dieser Rückstand diente den KAC-Damen als Weckruf: Katarina Dareb glich nach einem präzisen Zuspiel von Marie Bellina zum 1:1 aus. Doch die Wienerinnen hielten den Druck aufrecht. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich stellte erneut Flora Kuscher auf 2:1, und fünf Minuten vor Drittelende erhöhte Elisabeth Ferch auf 3:1. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Im zweiten Drittel präsentierten sich die KAC-Damen kämpferisch und kamen stärker aus der Kabine. Dennoch nutzte Celine Tarchini eine defensive Unachtsamkeit aus und baute die Führung der Wienerinnen auf 4:1 aus. Wenig später mussten die KAC-Damen ein zweiminütiges 5-gegen-3-Unterzahlspiel überstehen. Mit großem Einsatz und taktischer Disziplin gelang es ihnen, einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. In der 30. Spielminute verkürzte Lina Heber auf 2:4, womit es mit einer weiterhin offenen Partie in die zweite Drittelpause ging. Im Schlussabschnitt verstärkten die Klagenfurterinnen erneut ihre Offensivbemühungen. Trotz eines zweiminütigen Powerplays zu Beginn konnten sie den Anschlusstreffer nicht erzielen. Nach zehn Minuten im dritten Drittel erhöhte Roja Moser auf 5:2 für den WFV. Nur drei Minuten später brachte Marie Bellina die KAC-Damen mit ihrem Treffer zum 3:5 nochmals heran. In den verbleibenden sieben Minuten setzte das Team alles auf eine Karte, nahm in der Schlussphase mehrfach Torhüterin Fuhrmann vom Feld und suchte konsequent den Weg zum Tor. Dennoch blieb der erhoffte Anschlusstreffer aus.
FAZIT & AUSBLICK
Trotz der 3:5-Niederlage zeigten die KAC-Damen eine starke Leistung und hielten über weite Strecken der Partie mit den favorisierten Wienerinnen mit. Dennoch blieben zahlreiche hochkarätige Torchancen ungenutzt, sodass das Team das erste Spiel der Playoff-Serie nicht für sich entscheiden konnte. Der Fokus liegt nun auf dem zweiten Halbfinalspiel am kommenden Samstag (15. März 2025, 17 Uhr) in Wien, mit dem Ziel, die Serie auszugleichen und ein entscheidendes drittes Spiel am Sonntag (16. März 2025, 15 Uhr) zu erzwingen. Anderenfalls wäre die Saison für die Klagenfurterinnen vorzeitig zu Ende.
