DIE PERSONALIEN
Die Klagenfurter mussten neben den langzeitverletzten Alexander Apold, Christoph Riegler, Simon Krametter und Maximilian Fasser kurzfristig auch auf die erkrankten Tim Deisinger, Albert Nagy und Pavel Petraš verzichten. Dadurch wurde den U17-Spielern Felix Hreniuk, Niklas Pucher und Leonardo Leschanz die Ehre zuteil, in den Kader aufzurücken – letzterer war erstmals in der Kampfmannschaft dabei. Zudem kehrte auch Fabian Hirm nach zweimonatiger Verletzungspause wieder ins Lineup zurück. Im Tor bekam Maximilian Obereder den Vorzug vor Clemens Meixner.
DAS SPIEL
Als klarer Underdog in dieses Spiel gehend, erwischten die Rotjacken einen Traumstart: Denn die Klagenfurter schafften es durch zwei schnelle Treffer von Fabian Grabner und Mitja Beuthe im bereits dritten Spiel in Folge, die ersten beiden Treffer des Spiels zu erzielen. Die Zügel in der Hand halten konnte man allerdings nicht allzu lange, denn die Hauptstädter kamen nach und nach besser ins Spiel und schafften es noch, durch einen Doppelschlag durch Peter Scheidl noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. So gut auch der Start ins erste Drittel verlief, so desaströs begann jener ins zweite: Denn es dauerte nicht einmal zweieinhalb Minuten, ehe die Wiener gleich drei Mal am Stück jubelnd abdrehen konnten. Die Folge: Torhüterwechsel, Clemens Meixner kam für Maximilian Obereder beim nunmehrigen Spielstand von 2:5 in die Partie. Nur eine halbe Minute darauf hatte man bereits via Penalty-Shot die große Chance, die Aufholjagd zu starten, Sebastian Flaschberger vergab jedoch. Im Gegenzug musste nur wenige Minuten darauf auch Clemens Meixner erstmals hinter sich greifen, ehe ein Doppelschlag von Maximilian Mörtl und Marcel Toschkov binnen 19 Sekunden – beide legten sich ihre Tore jeweils auf – noch einmal für Spannung sorgte. Eine weitere Unachtsamkeit in der KAC-Defensive sorgte hingegen für einen weiteren Gegentreffer, aus welchem schlussendlich der 4:7-Pausenstand nach zwei Dritteln resultierte. Im Schlussdrittel hieß es daher noch einmal: „Alles geben“. Janne Hukka schickte sein Team deutlich offensiv orientierter aufs Feld, was sich zunächst alles andere als bezahlt machte, denn Peter Scheidl sorgte nicht nur für seinen dritten Treffer an diesem Nachmittag, sondern auch für einen Vier-Tore-Rückstand seitens der Klagenfurter. Diese kämpften weiterhin beherzt, hatten aber wenig Glück vor dem gegnerischen Tor und kamen auch mit sechs Feldspielern zu keinem weiteren Treffer mehr. Endstand: 4:8.
FAZIT & AUSBLICK
Das ernüchternde Fazit: Die Rotjacken kämpften, konnten der Klasse des Tabellenführers jedoch nicht viel entgegensetzen. Kommenden Samstag (25. Jänner 2025, 17:00 Uhr) wartet dann vor heimischen Publikum mit dem Duell gegen den FBC Borovnica die nächste schwere Aufgabe. Die Klagenfurter wollen dabei den nächsten Entwicklungsschritt gehen und sich für die 5:9-Auswärtspleite im September revanchieren.
