DIE PERSONALIEN
Durch die Ausfälle von Pascual Fina, Luca Wurmitzer, Thomas Huditz, Tobias Grabner, Max Olsacher, Daniel Ulbing, Maximilian Fasser, Leonhard Prossnigg sowie Goalie Clemens Meixner reisten die Klagenfurter mit einem dezimierten Kader von nur 15 Feldspielern und einem Torhüter nach Ungarn. Mit Trainer Peter Mack (als Spieler) sowie Viktor Lesnjak und Lino Roth rückten dafür wieder drei Spieler ins Team, die im letzten Spiel (gegen den VSV Unihockey, Anm.) nicht im Lineup standen.
DAS SPIEL
Trotz des knappen Ergebnisses im Hinspiel (3:4-Niederlage) gingen die Rotjacken als klarer Underdog in das Spiel. Und von Beginn weg konnte Phoenix Fireball den Klagenfurtern auch aufzeigen wieso: Die Spielanteile fielen klar zu Gunsten der Gastgeber aus, während der KAC Floorball über weite Strecken nur dem Ball hinterherlief und es nicht schaffte, so richtig ins Spiel zu finden. Phoenix nutzte dies jedoch gnadenlos aus, wodurch nach dem ersten Abschnitt bereits ein 0:4-Rückstand aus KAC-Sicht von der Anzeigetafel in Èrd leuchtete. Der Start ins zweite Drittel verlief dann besser, die Rotjacken konnten schon nach einer Minute durch Peter Mack verkürzen. Trotz der schnellen Antwort der Ungarn konnten sich die Klagenfurter in diesem Abschnitt etwas fangen und defensiv etwas an Stabilität gewinnen. Sebastian Flaschberger erzielte schließlich den zweiten Rotjacken-Treffer des Abends, danach hielten beide Mannschaften hinten dicht. Trotzdem: Um das Spiel im letzten Drittel noch zu drehen, war wohl ein Wunder vonnöten. Phoenix Fireball brachte jedoch noch einmal eine ordentliche Portion Offensivschwung mit aus der Kabine und konnte – nachdem Noah Vallant durch einen gehaltenen Penalty Shot einen weiteren Gegentreffer zunächst noch verhindern konnte – noch dreimal zuschlagen. Elf Sekunden vor Spielende konnten die Rotjacken durch Simon Krametter zwar noch einmal jubeln, der Treffer konnte aber nur mehr in die Kategorie „Ergebniskosmetik“ eingestuft werden.
FAZIT & AUSBLICK
Wie so oft in dieser Spielzeit musste sich der KAC Floorball einem klar überlegenen Gegner geschlagen geben und es war auch diesmal ersichtlich, dass noch einiges fehlt, um konstant mit den Topteams der IFL mithalten zu können. Bereits morgigen Sonntag (17. Dezember 2023, 15 Uhr) steht für die Rotjacken dann noch das letzte Spiel des Jahres an, in dem man durch einen Sieg bei Dunai Krokodilok die ersten IFL-Punkte seit September sammeln will.
