Knappe Auswärtsniederlage zum Abschluss der Regular Season

DIE PERSONALIEN

Zum letzten Saisonspiel in der Regular Season der IFL reisten die Rotjacken mit einem 17-köpfigen Aufgebot ins ungarische Komárom. Aus Gründen der Belastungssteuerung verzichtete Head Coach Janne Hukka, den Kader mit U17-Spielern - davon ausgenommen Lino Roth, der schon seit geraumer Zeit zum Stammpersonal gehört - in der Breite aufzufüllen. Ohne die Langzeitausfälle Alexander Apold, Fabian Hirm, Christoph Riegler, Simon Krametter und Maximilian Fasser sowie ohne Pavel Petraš trat man mit insgesamt 15 Feldspielern an, unter denen sich auch die zuletzt fehlenden Gabriel Lekas, Viktor Lesnjak und Clemens Meixner sowie Assistant Coach Max Olsacher befanden. Meixner nahm dabei auf der Bank Platz, während Maximilian Obereder im Tor startete.

DAS SPIEL

Das Spiel entwickelte sich, wie nicht anders erwartet, zu einem Schlachtfeld. Die Gastgeber traten von Beginn weg extrem körperbetont auf und brachten die Rotjacken damit schnell aus dem Konzept. Der Fokus ging verloren und so kam der 0:2-Rückstand nach fünfeinhalb Minuten keineswegs überraschend. Dennoch kämpften sich die Klagenfurter ins Spiel und konnten in Minute 14 durch Sebastian Flaschberger verkürzen. Die dominante Mannschaft war aber weiterhin SZPK Komárom, welche noch vor der Pause ihren Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen konnten. Trotzdem: Die Rotjacken erwischten einen exzellenten Start in Abschnitt Nummer Zwei und kamen durch den zweiten Flaschberger-Treffer (Assist durch einen gut platzierten Auswurf von Maximilian Obereder, Anm.) wieder ins Spiel. Die Ungarn antworteten jedoch postwendend, während die Rotjacken weiterhin auf den Ausgleich drückten. Mitja Beuthe brachte den KAC Floorball schließlich wieder auf 4:3 heran, ehe die Gäste im Powerplay erneut erhöhen konnten. In weiterer Folge kam es zum (bereits im Vorfeld geplanten) Torhüterwechsel, Clemens Meixner kam für Maximilian Obereder ins Spiel. Sein Arbeitstag sollte jedoch nicht unbedingt glücklich enden: Nachdem die Ungarn zwei katastrophale Abwehrfehler seiner Teamkollegen in zwei weitere Treffer ummünzen konnten, musste er gut fünf Minuten nach seiner Einwechslung verletzungsbedingt schon wieder raus. Der wieder eingewechselte Obereder hielt seinen Kasten bis zur zweiten Pause zwar sauber, Offensiv gelang es den Rotjacken, ständig von Reibereien auf dem Spielfeld geprägt, jedoch auch nicht mehr, noch etwas zählbares herauszuholen. Der Schlussabschnitt sollte sich dann deutlich besser gestalten: Die Klagenfurter kamen furios aus der Kabine und verkürzten schon nach 33 Sekunden durch Tim Deisinger auf 8:4. Dieses Momentum konnte genutzt werden, so folgte auf den Hattrick-Treffer von Sebastian Flaschberger (in numerischer Überzahl) ein weiterer Treffer durch Luca Wurmitzer. Plötzlich keimte Hoffnung auf, dieses Spiel tatsächlich noch drehen zu können, ein weiterer Gegentreffer versetzte den Rotjacken jedoch einen weiteren Nackenschlag. Eine Schlussoffensive der Klagenfurter blieb weitestgehend unbelohnt, mehr als der Treffer zum 9:7 durch Maximilian Mörtl schaute nicht mehr heraus. Bei diesem Spielstand blieb es dann schlussendlich auch.

FAZIT & AUSBLICK

Obwohl man sich wieder zurück ins Spiel kämpfte, schafften es die Rotjacken nicht, die Regular Season mit einem weiteren Sieg abzuschließen. Damit beenden die Klagenfurter die IFL-Saison 2024/25 auf dem fünften bzw. sechsten Tabellenrang (abhängig davon, ob Verfolger Phoenix Fireball SE am Sonntag auswärts gegen den FBK Polanska Banda punktet) und legen ihren Fokus nun voll und ganz auf die Playoff-Qualifikation der österreichischen Staatsmeisterschaft. Der Gegner wird erst kommendes Wochenende ermittelt, es geht am 29. März 2025 auswärts gegen den Zweitplatzierten der Bundesliga.