DIE PERSONALIEN
Den Klagenfurtern stand vor allem aus personeller Sicht ein äußerst hartes Spiel bevor: Mit Gabriel Lekas, Luca Wurmitzer, Lino Roth, Viktor Lesnjak, Pascual Fina, Mitja Beuthe, Simon Krametter, Maximilian Fasser und Christoph Riegler fielen nicht weniger als neun Kaderspieler aus. Das Lineup wurde daher mit den U17-Spielern Moritz Gunzer, Niklas Pucher, Felix Hreniuk, Clemens Ogris und Tobias Paar aufgefüllt, letztere beide standen dabei erstmals im Kader. Man startete dennoch zunächst mit zwei Linien, im Tor bekam Maximilian Obereder den Vorzug.
DAS SPIEL
Ungeachtet der prekären Kadersituation gingen die Rotjacken als klarer Underdog in die Partie. Der IFL-Serienmeister startete wie erwartet mit hohem Tempo ins Spiel und überrannte die KAC-Defensive direkt mit zwei schnellen Gegentreffern. Offensiv hatten die Klagenfurter im ersten Drittel dagegen so gut wie gar nichts zu melden, somit ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den zweiten Abschnitt. Dort brauchte es einen dritten Gegentreffer, um den KAC langsam in Fahrt zu bringen – denn auf diesen fand man durch Maximilian Mörtl eine schnelle Antwort, durch Debütant Pavel Petraš, der einen sehenswerten Backhand-Rebound verwertete, konnte man sogar den Anschlusstreffer erzielen. Škofja Loka hielt den Offensivdruck aber weiterhin aufrecht. Die Klagenfurter defensive wirkte immer sattelfester, gegen die individuelle Klasse der Slowenen hatte sie aber dennoch so ihre Probleme. Kurz vor Drittelende folgte schließlich Gegentreffer Nummer vier, womit es mit einem 2:4-Rückstand in die dritte Pause ging. Man witterte dennoch die Chance, das Spiel noch zu drehen – die Gäste zeigten mit einem weiteren schnellen Gegentreffer jedoch gleich, dass sie da etwas dagegen hatten. Die Rotjacken zeigten sich davon jedoch relativ unbeindruckt und kamen zweimal durch Sebastian Flaschberger sowie durch Albert Nagy, der ebenfalls sein erstes KAC-Tor erzielen konnte, zu weiteren Treffern. Diese Tore wurden allerdings durch postwendende Gegentore seitens der Slowenen beantwortet, sodass am Ende eine 5:8-Niederlage zu Buche stand.
FAZIT & AUSBLICK
Trotz der Niederlage konnte man an diesem Abend weitestgehend zufrieden mit der Teamleistung sein, auch, da man bis zum Ende mit zwei Linien durchspielte. Nun haben die Rotjacken drei Wochen Zeit, sich auf den nächsten Kracher vorzubereiten: Das Kärntner Derby gegen den VSV Unihockey steht an (16. November, 17:00 Uhr), nur ein Punkt trennt die beiden Kontrahenten aktuell in der Tabelle.
