Rotjacken beenden das Jahr mit einer bitteren Heimniederlage

DIE PERSONALIEN

Im letzten Spiel des Jahres konnte Head Coach Janne Hukka wieder auf Christoph Platzer und Fabian Grabner zurückgreifen, die am Vortag noch angeschlagen gefehlt hatten und rechtzeitig spielfit wurden. Dafür musste der KAC diesmal auf Albert Nagy verzichten, der sich am Samstag eine leichte Blessur zugezogen hatte, sowie auf Viktor Lesnjak, der krankheitsbedingt passen musste. Im Tor startete Clemens Meixner, Maximilian Obereder stand als Backup bereit.

 

DAS SPIEL

Unter weiterhin großem Zugzwang – ein Sieg war Pflicht, um die Chancen auf das IFL Final Four weiterhin am Leben zu halten – erwischten die Rotjacken keinen optimalen Start in die Partie. Der WFV nutzte im ersten Drittel ein Powerplay konsequent aus und ging in Führung, während sich der KAC im Abschluss noch schwer tat und gute Möglichkeiten ungenutzt ließ. Erst im zweiten Abschnitt fanden die Klagenfurter besser ins Spiel: Kapitän Luca Wurmitzer glich aus, ehe sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Nach der erneuten Führung der Wiener antworteten die Rotjacken stark – Maximilian Mörtl stellte auf 2:2, Neuzugang Valtteri Pernu brachte den KAC kurz darauf erstmals in Front und sorgte für neue Hoffnung in der Halle. Doch diese währte nur kurz: Der WFV schlug noch im zweiten Drittel zurück, glich erneut aus und drehte die Partie mit einem Powerplay-Treffer kurz vor der Pause. Dieser Treffer sollte sich als Wendepunkt erweisen. Im Schlussabschnitt versuchten die Rotjacken zwar alles, um nochmals Druck aufzubauen, doch die Wiener agierten abgeklärt und nutzten ihre Chancen eiskalt. Zwei weitere Treffer sorgten schließlich für die Entscheidung, während dem KAC trotz Bemühungen kein weiterer Torerfolg mehr gelingen wollte. Am Ende stand eine 3:6-Niederlage, die vor allem deshalb schmerzte, weil die erstmalige Teilnahme am IFL Final Four damit auch rechnerisch nur noch in der Theorie möglich ist.

 

FAZIT & AUSBLICK

Der Fokus liegt somit auf der Österreich-Wertung der IFL: Nach der Weihnachtspause wartet nämlich ein echtes Highlight, wenn am 10. Jänner 2026 (17:00 Uhr) vor heimischem Publikum das Kärntner Derby gegen den VSV Unihockey ansteht. MIt einem Sieg würde man den zweiten Rang fixieren und sich damit nicht nur bereits vorzeitig für das Halbfinale der österreichischen Staatsmeisterschaft qualifizieren, sondern hätte auch Heimrecht in den Semifinals.

 

LINEUP KAC FLOORBALL

Obereder (Meixner)
Apold – Lekas, F. Grabner – Gappmayer, Beuthe – Münch; Gunzer
Roth – Pernu – Flaschberger, Wurmitzer – T. Grabner – Mörtl, Deisinger – Fina – Platzer; Toschkov, Ogris