DIE PERSONALIEN
Im zweiten Kärntner Derby der laufenden Spielzeit mussten die Rotjacken neben den Langzeitausfällen Alexander Apold, Fabian Hirm, Christoph Riegler, Simon Krametter und Maximilian Fasser auch auf die Defensivspieler Pavel Petraš und Albert Nagy verzichten. Dafür kehrten die zuletzt ausgefallenen Fabian Grabner und Lino Roth wieder ins Lineup zurück. Im Tor startete Noah Vallant, Clemens Meixner nahm als Backup auf der Bank Platz.
DAS SPIEL
Das Spiel startete denkbar schlecht aus Rotjacken-Sicht: Schon nach 50 Sekunden geriet man durch ein unglückliches Eigentor in Rückstand. Davon gebeutelt, taten sich die Klagenfurter sehr schwer, ins Spiel zu finden. Der VSV agierte von Beginn an sehr offensiv orientiert und machte es den Rotjacken alles andere als leicht, aus dem eigenen Drittel herauszukommen. Ein zweiter Gegentreffer konnte von Noah Vallant, der einen Penalty-Shot abwehrte, noch verhindert werden, acht Sekunden darauf musste er jedoch trotzdem hinter sich greifen. Kurz vor Ende des ersten Drittels dann ein Gestocher vor dem Tor der Villacher, in welchem Luca Wurmitzer einen kühlen Kopf behielt und auf 2:1 verkürzen konnte. Die Rotjacken schafften es daraufhin, diesen Schwung mit ins zweite Drittel zu nehmen: Durch einen Doppelschlag von Tim Deisinger drehte man das Spiel binnen nicht einmal sieben Minuten und es schien, als würden die Klagenfurter nach und nach die Oberhand gewinnen. Es sollte anders kommen. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts kamen die Villacher zu ganzen drei Treffern am Stück, bei welchen die KAC-Abwehr alles andere als gut aussah. Im Schlussdrittel wurde es dann milde gesagt noch ungemütlicher: Innerhalb von zehn Minuten musste man weitere sechs (!) Gegentreffer hinnehmen. Die Rotjacken-Defensive konnte den Draustädtern quasi überhaupt nichts entgegensetzen. Danach übernahm dann Clemens Meixner für Noah Vallant im Tor und konnten seinen Kasten immerhin noch sauber halten. Ein zwischenzeitlicher Penalty-Shot-Treffer durch Sebastian Flaschberger diente dann aber nur mehr der Ergebniskosmetik. Die bittere Realität: Ein Endstand von 4:11 aus KAC-Sicht.
FAZIT & AUSBLICK
Von einer Blamage zu sprechen, wäre in diesem Fall wohl angebracht. Die Rotjacken verpassten nicht nur deutlich den lang ersehnten Derby-Sieg, sondern haben nun auch rein rechnerisch keine Chance mehr, das IFL-Final-Four zu erreichen. Somit gilt der Fokus nun der Vorbereitung auf die Playoff-Qualifikation. Bereits kommendes Wochenende stehen die letzten beiden Heimspiele der Regular Season auf dem Programm, wenn Phoenix Fireball (22. Februar 2025, 17:00 Uhr) und die Cartoon Heroes (23. Februar 2025, 12:00 Uhr) in Waidmannsdorf gastieren. Es gilt, weiter an der Entwicklung zu arbeiten und sich Selbstvertrauen für kommende Aufgaben zu holen.
