DIE PERSONALIEN
Die Kadersituation der Rotjacken konnte sich über die Weihnachtspause einigermaßen verbessern. So musste Janne Hukka bei seinem KAC-Debüt als Head Coach zwar auf Clemens Meixner und Pavel Petraš sowie die langzeitverletzten Alexander Apold, Fabian Hirm, Christoph Riegler, Maximilian Fasser und Simon Krametter verzichten, dafür kehrten aber neben Tobias Grabner, der sein erstes Spiel in dieser Saison absolvierte, sowie die zuletzt fehlenden Albert Nagy, Gabriel Lekas und Maximilian Obereder wieder in den Kader zurück. Letzterer startete auch im Tor gegen Polanska Banda.
DAS SPIEL
Das Spiel startete mit einem deutlichen Plus zugunsten des KAC. Nach einem kurzen Herantasten beider Teams eröffnete Sebastian Flaschberger nach acht Minuten den Torreigen, ehe Luca Wurmitzer gut fünf Minuten darauf erhöhen konnte. Die Gastgeber kamen zwar auch zu der einen oder anderen Gelegenheit, fanden aber zu diesem Zeitpunkt des Spiels noch in der KAC-Defensive um Torhüter Obereder ihre Meister. Auch der zweite Abschnitt änderte am Spielverlauf nicht viel: Tim Deisinger, Nikita Münch, Mitja Beuthe und Rückkehrer Tobias Grabner erhöhten auf 6:0 aus Sicht der Rotjacken - einen besseren Start ins neue Jahr kann man sich nicht wünschen. Dachte man zumindest. Denn der sechste Treffer wirkte wie ein Weckruf an die Slowenen, die binnen der nächsten zweieinhalb Minuten durch einen Doppelpack wieder ein Lebenszeichen von sich gaben. Apropos Doppelpack: Dieser gelang Tim Deisinger kurz vor Drittelende, wodurch es dann mit einer immer noch deutlichen 7:2-Führung der Klagenfurter in die zweite Pause ging. Obwohl die Gastgeber im Schlussdrittel dank eines Powerplay-Tores den besseren Start hatten, schien es dennoch auf einen klaren KAC-Sieg hinauszulaufen, spätestens nach dem darauffolgenden Treffer durch Clemens Ogris – seinem ersten Karrieretreffer – hatten nur noch wenige Zweifel daran. Man hatte die Rechnung aber ohne Polanska Banda gemacht, die noch einmal alle Kräfte mobilisierten und vier Treffer am Stück erzielen konnten. Die Rotjacken konnten die knappe 8:7-Führung aber schlussendlich noch über die Zeit retten.
FAZIT & AUSBLICK
Auch wenn man es gegen Ende hin noch unnötig spannend machte, konnten die Rotjacken dennoch mit drei wichtigen Punkten ins neue Jahr starten. Bereits am morgigen Sonntag (12. Jänner 2025, 16:30 Uhr) kann daran angeknüpft werden, wenn es im zweiten Auswärtsspiel des Wochenendes gegen den amtierenden IFL-Champion FBK Insport Škofja Loka geht.
