Schwache Klagenfurter unterliegen klar in Škofja Loka

DIE PERSONALIEN

Zum schweren Auswärtsspiel in Škofja Loka musste Head Coach Janne Hukka kurzfristig auf mehrere Stammkräfte verzichten: Viktor Lesnjak und Albert Nagy fielen angeschlagen aus, Goalie Clemens Meixner fehlte krank. Dadurch rückte Nikolaus Petritsch als Backup-Torhüter in den Kader. Zudem nahm Hukka einige taktische Anpassungen im Lineup vor.

 

DAS SPIEL

Der KAC erwischte in Škofja Loka eigentlich den besseren Start in die Partie: Früh nutzte Nikita Münch seine ersten Chancen eiskalt und brachte die Rotjacken mit zwei schnellen Toren in Führung. Doch im weiteren Verlauf kippte das Spiel zunehmend – und zwar nicht, weil Loka überragte, sondern weil die Klagenfurter selbst Schritt für Schritt den Zugriff verloren. Die Gastgeber agierten keineswegs in Bestform, doch sie nutzten die Unsicherheiten des KAC konsequent aus und fanden über physisches Spiel sowie klare Aktionen immer besser in die Begegnung. Die Rotjacken hingegen schafften es kaum, ihr gewohntes Tempo, die defensive Stabilität und den Druck nach vorne auf das Parkett zu bringen. Nach dem Anschlusstreffer im ersten Drittel und dem Ausgleich zu Beginn des zweiten Abschnitts sank das Selbstvertrauen der Klagenfurter spürbar. Zwar brachte Clemens Ogris die Rotjacken noch einmal mit 3:2 in Front, doch die Partie geriet danach endgültig außer Kontrolle. Loka drehte das Spiel mit einigen einfachen Aktionen, während der KAC im Aufbau zu fehleranfällig blieb und defensiv immer wieder ungeordnet wirkte.

Im Schlussdrittel folgte schließlich der Bruch: Loka baute die Führung aus, während die Rotjacken nur noch vereinzelt offensiv Akzente setzen konnten. Einzig Nikita Münch sorgte mit seinem Hattrick für ein weiteres Highlight aus Sicht des KAC. Am Ende stand ein 7:4, das vor allem deshalb bitter ausfiel, weil die Slowenen selbst keineswegs am Limit spielten – und dennoch klar die Oberhand behielten.

 

FAZIT & AUSBLICK

Es war ohne Zweifel der bislang schwächste Gesamtauftritt des KAC in dieser Saison. Trotz eines starken Beginns gelang es den Rotjacken nicht, Stabilität und Struktur über längere Phasen aufrechtzuerhalten. Der FBK Loka musste an diesem Abend sicher nicht die stärkste Leistung abrufen, um gegen eine wankende Klagenfurter Mannschaft deutlich zu gewinnen. Nun gilt es, die Fehler klar zu analysieren und schnell wieder in die Spur zu finden – denn bereits am kommenden Samstag, dem 29. November (15:00 Uhr) wartet bereits das nächste Auswärtsspiel, wo es gegen Tabellenführer FBC Borovnica zu bestehen gilt.

 

LINEUP KAC FLOORBALL

Obereder (Petritsch)
F. Grabner – Lekas, Beuthe – Münch, Apold – Gappmayer, Gunzer;
Roth – Flaschberger – Wurmitzer, Deisinger – Fina – Platzer, Toschkov – T. Grabner – Ogris, Mörtl;